Fotowissen

Ein wenig Fotowissen für Anfänger, das was ich mir halt so erarbeitet habe …

Rechte rund um Fotos

Fotos sind durch die digitale Fotografie und die Handys mit integrierter Kamera mittlerweile fester Bestandteil des Alltags. Millionen Bilder entstehen jeden Tag und werden auch im Internet verbreitet. Allerdings gilt es, dabei die Rechte rund um Fotos zu beachten. Continue reading

 

Urheberrecht

Rechte an urheberrechtlich geschützten Werken können in unterschiedlichem Umfang übertragen werden. Das Urheberrechtsgesetz (UrhG) regelt Einzelheiten zum Rechtsverkehr im Urheberrecht in den §§ 28 ff. UrhG. Dabei ist das Urheberrecht von den Nutzungsrechten zu unterscheiden. Das Urheberrecht als solches ist grundsätzlich nicht übertragbar. Ein lebender Urheber kann lediglich Nutzungsrechte übertragen.

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ISO-Empfindlichkeit

Die ISO-Empfindlichkeit steht bei digitalen Kameras für die Lichtempfindlichkeit des Bildsensors. Kleine Zahlen sagen aus, dass der Bildsensor wenig lichtempfindlich ist. Je größer die ISO-Zahl, desto empfindlicher wird der Bildsensor. Eine Vergrößerung der Empfindlichkeit bewirkt, dass weniger Licht benötigt wird, um das Bild richtig zu belichten.

ISO-Empfindlichkeit Aufnahmesituation
100–200 ISO Aufnahmen bei Sonne
400–800 ISO bedeckter Himmel, abends
> 800 ISO nachts oder in dunklen Innenräume

Kleiner ISO Wert = viel Licht vorhanden, großer ISO Wert = wenig Licht vorhanden

Aber es gibt auch einen linearen Zusammenhang. Zwischen ISO, Blende und Belichtungszeit.
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Verschlusszeit = Belichtungszeit

Die Belichtungszeit ist für 3 Dinge wichtig:

  1. Die Belichtungszeit regelt, wie lange Licht auf den Bildsensor fällt. Das heißt ob auseichend, zu viel oder zu wenig Licht für eine korrekt belichtete Aufnahme vorhanden ist.
  2. Je länger die Belichtungszeit, umso größer die Gefahr. daß eine Aufnahme aus der Hand scharf oder verwackelt (unscharf) wird. Bei langer belichtungszeit, sollte man ein Stativ verwenden.
  3. Die Belichtungszeit ist je nach Motiv für die Aussage notwendig (will ich bewegtes Wasser eingefroren oder fließend zeigen).

Die Angabe der Belichtungszeit erfolgt in Sekunden. Normalerweise nutzt man Belichtungszeiten, die nur einen Bruchteil einer Sekunde haben (Belichtungszeiten von 1/60 oder 1/200 Sekunde)
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Die Blende

Mit der Blende ist die Öffnung im Objektiv gemeint und somit die Menge an Licht, die durch die Veränderung der Öffnung einfallen kann.

Über die Blende wird gesteuert, wie viel Licht auf den Bildsensor fällt. Der Bildsensor benötigt eine bestimmte Menge an Licht, um ein Bild erfassen zu können. Ist das fertige Foto zu hell, ist zu viel Licht auf den Sensor gefallen –  das Bild ist überbelichtet. Ist das erstellte Foto zu dunkel, ist zu wenig Licht auf den Sensor gefallen. Die maximal geöffnete Blende heisst auch Offenblende.

Aber die Blende hat noch optische Eigenschaften. Die Öffnung der Blende bestimmt die Schärfentiefe eines Fotos.

Die Blende hat also die Eigenschaft:

  • Je weiter geöffnet die Blende ist, desto weniger Schärfentiefe (kleinerer Blendenwert)
  • Je weiter geschlossen, desto mehr Schärfentiefe (größerer Blendenwert)
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Aller Anfang ist schwer

Wenn man mit der Fotografie beginnt, sollte man sich zuerst mit den wichtigsten Grundlagen beschäftigen.

Was sind Blende und Verschlusszeit? Wie ist das mit dem ISO-Wert? Wie beeinflussen sich diese Faktoren gegenseitig? Wie funktioniert die Belichtungsmessung meiner Kamera und welche Belichtung ist  für  unterschiedliche Zwecke die richtige?

Auch ohne dieses Grundwissen lassen sich mit heutigen digitalen Kameras ganz gute Schnappschüsse machen. Jedoch eird man mit Wissen über Blende, Zeit, ISO usw in unterschiedlichen Situationen weitaus bessere Ergebnisse erzielen. Spätestens wenn man höere Ansprüche an seine Fotografie stellt und mit z.B. einer digitalen Spiegelreflexkamera arbeitest, ist das Wissen um die technischen Grundlagen unerlässlich. Wenn man sich noch nie mit dieser Materie beschäftigt hat, fällt es anfangs nicht so leicht, sich das nötige Basiswissen anzueignen. Aber wenn das Grundverständnis erst einmal vorhanden ist, wirst man mit der Zeit und ein wenig Übung schnell sicher bei der Einstellung der richtigen Werte für die jeweilige Bildsituation!